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Bildung & Uni, Business, Recht, Tech

Neue „MINT-Regionen“ als Bildungs-Zentren mit aws-Hilfe

Ulrich Hörmann, Therese Niss, Barbara Weitgruber, Sabine Herlitschka, Peter Aufreiter, Edeltraud Stiftinger ©Anna Rauchenberger / www.annarauchenberger.com

Österreich. Die Initiative „MINT-Regionen“ soll junge Menschen zu Ausbildungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik motivieren: Künftig gibt es dafür Schwerpunkt-Regionen mit Hilfe vom aws.

Angesichts der großen Herausforderungen der Zeit braucht Österreich als Innovationsstandort ausreichend Kompetenzen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), heißt es dazu: Der Bedarf an MINT-Expertise sei hoch wie nie und werde auch am Arbeitsmarkt laufend größer. So wurde in der FTI-Strategie des Bundes festgehalten, dass die Zahl der MINT-Graduierten um 20 Prozent und der Frauenanteil in diesem Bereich um fünf Prozent erhöht werden sollen.

Nun wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Initiative „MINT-Regionen“ gestartet. „Mit der neuen Initiative MINT-Regionen forcieren wir das Zusammenwirken der bestehenden Initiativen entlang der gesamten Bildungskette und fördern bestehende und die Entstehung neuer Netzwerke“, so Martin Polaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zum Start der neuen Initiative. Bei der Präsentation im Technischen Museum in Wien, der „Stakeholder-Konferenz“ waren rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend, weitere 150 online dabei.

MINT-Service Hub als Beratungs- und Unterstützungsstelle

Die aws wurde mit der Ausrollung der Initiative beauftragt und werde als MINT-Service Hub als Beratungs- und Unterstützungsstelle für MINT-Regionen fungieren. Dabei werden etablierte und künftige regionale Netzwerke vor den Vorhang geholt, mit einem MINT-Regionen Label ausgezeichnet und zusätzlich auf einem österreichweiten MINT-Regionen-Portal präsentiert, heißt es. So sollen künftig vermehrt abgestimmte, regionale Angebote entstehen, wodurch insbesondere junge Menschen – vor allem Mädchen – kontinuierlich in Theorie und Praxis mit MINT-Themen in Kontakt kommen – und zwar nicht nur in Kindergarten und Schule, sondern auch an außerschulischen Lernorten wie Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Unternehmen oder durch private Einrichtungen.

Die aws arbeite dabei mit der Industriellenvereinigung, dem OeAD, der Agentur für Bildung und Internationalisierung und der MINTality-Stiftung zusammen. Als Voraussetzung für das neue Label wurden gemeinsam mit den Partnern, einem Steering Committee und Bildungsdirektionen ein Kriterienkatalog erarbeitet. Für den Erhalt braucht es etwa ein Netzwerk an unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren, ein MINT-Leitbild oder auch entsprechende Zukunftsprojekte und einen MINT-Gender-Fokus. Anmeldungen für die Teilnahme und das MINT-Regionen-Label sind ab sofort möglich.

„Als Förderbank des Bundes unterstützen wir Unternehmen mit geförderten Krediten, Garantien, Zuschüssen, Eigenkapital, Coachings und Vernetzung. Als MINT-Regionen Service Hub bringen wir unsere Kompetenzen als neutrale Matching-Plattformbetreiber ein und vernetzen und beraten auf Augenhöhe“, so aws Geschäftsführerin Edeltraud Stiftinger.

Die Akteure

Bei der „Stakeholder-Konferenz“ vor Ort waren unter anderen Barbara Weitgruber, Sektionschefin im BMBWF, Sabine Herlitschka, Vize-Präsidentin der Industriellenvereinigung, Ulrich Hörmann, Prokurist des OeAD, und Therese Niss, Vorstand der MINTality Stiftung.

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