15. Nov 2022   Business Motor Recht Tools

Neue App von Škoda soll Europas Parkgebühren bezahlen

Škoda Pay to Park ©Škoda Auto

Digitale Services. Autohersteller Škoda bietet jetzt das Bezahlen europäischer Parkgebühren über die hauseigene App oder das Bord-Infotainment-System: Der Dienst startet in sieben Ländern, darunter Österreich. Weitere sollen folgen.

Umgesetzt wird „Pay to Park“ in Kooperation mit dem Connected Car-Dienstleister Parkopedia und soll das Parken in verschiedenen europäischen Ländern erleichtern: Das System kann Parkmöglichkeiten und Kosten anzeigen und bezahlen.

Was Pay to Park leisten soll

Nach der Pilotphase in der Schweiz ist der Service ab sofort auch in Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Deutschland und Norwegen verfügbar, heißt es dazu. Acht weitere Länder sollen in Kürze folgen: Frankreich, Ungarn, Island, Italien, die Niederlande, Slowenien, Spanien und Schweden. 2023 soll der Service dann in weiteren europäischen Ländern ausgerollt werden.

Martin Jahn, Škoda Auto-Vorstand für Vertrieb und Marketing: „Mit dem neuen Škoda Connect-Feature Pay to Park finden unsere Kunden freie Parkplätze europaweit jetzt noch schneller und zahlen bequem online über unsere App oder das Infotainmentsystem“.

Registrierung nötig, Fernzugriff muss erlaubt werden

Kunden können den Dienst über die MyŠkoda App auf dem Smartphone oder über die aktuellen „Amundsen“- und „Columbus“- Infotainmentsysteme nutzen. Die In-Car-App ist für die Modellreihen Fabia, Kamiq, Scala, Octavia, Karoq, Superb und Kodiaq verfügbar.

Voraussetzung für die Nutzung von Pay to Park ist laut den Angaben ein aktives „Škoda Connect“-Konto und ein aktivierter Fahrzeugfernzugriff. Sobald in der App die Bezahldaten hinterlegt sind und der Dienst aktiviert ist, lasse er sich umgehend auch auf dem Infotainmentsystem nutzen und zeige an, auf welchen Parkplätzen man online bezahlen kann. Am Parkplatz angekommen könne der Fahrer die Parkdauer auswählen und sie bei Bedarf per App verlängern. Die Bezahlung erfolge nach Ende des Parkvorgangs online.

Die Alternativen

Natürlich gibt es für Autofahrer*innen auch Gebühren-Apps, die nicht an einen bestimmten Hersteller gebunden sind und ohne Fernzugriff auf das Fahrzeug auskommen. Eine solche ist in Österreich beispielsweise die „Handyparken“-App für Kurzparkzonen. Škoda-Kooperationspartner Parkopedia bietet seine Dienste mit internationaler Reichweite an, mit einem Fokus auf verfügbaren Parkgaragen.

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