FT Business School Ranking: WU auf Platz 41 in Europa

Edeltraud Hanappi-Egger ©Katharina Schiffl / WU

Wirtschaftsunis. Im aktuellen Business School Ranking der Financial Times belegt Wiens WU heuer den 41. Platz unter den 95 wichtigsten Wirtschaftsuniversitäten in Europa.

Die Wiener Wirtschaftsuniversität WU punkte im Financial Times European Business School Ranking 2021 vor allem mit den guten Gehältern sowie den erfolgreichen Positionen ihrer Absolvent*innen auf dem (inter-)nationalen Arbeitsmarkt, heißt es dazu. Wie schon bei früheren Rankings kommt es der FT vor allem auf die Befragung der Absolventinnen und Absolventen an.

Auf Platz 1 liegt in dem Ranking wie schon im letzten Jahr die HEC Paris, vor der London Business School (LSE) und der französischen Insead.

Das Ranking

Alljährlich veröffentlicht die britische Financial Times sieben Rankings zu unterschiedlichen Studienprogrammen. Für das letzte in diesem Jahr erscheinende Gesamtranking, das „European Business School Ranking“, fließen die Ergebnisse von fünf Teilrankings ein. Je mehr Teilnahmen eine Universität vorweisen kann, desto höher ist der Einfluss auf das Gesamtergebnis. Die Top 3 erreichen in allen fünf bzw. vier Teilrankings gute Ergebnisse, heißt es dazu.

Die WU selbst nimmt lediglich an zwei Teilrankings teil, dem „Global Master in Management“ (Platz 18 von 95 Programmen) und dem „Global Executive MBA“-Ranking (Platz 34 von 100). Sie sei damit die am besten platzierte Hochschule mit nur zwei Teilrankings.

„WU punktet mit internationaler Erfahrung“

In den beiden herangezogenen Teilrankings punktete die WU mit dem guten Gehalt der Absolvent*innen und der großen internationalen Erfahrung der Studierenden. Sowohl im Executive MBA-Programm als auch im Master „International Management“ sind Austauschprogramme und internationale Praktika ein wichtiger Teil. Daher seien die Absolvent*innen beider Programme am Arbeitsmarkt entsprechend gefragt und können im Schnitt ein hohes Einkommen vorweisen.

WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger: „Von den Ergebnissen solcher Rankings profitieren in erster Linie unsere Studierenden, Absolventinnen und Absolventen. Natürlich ist es am Arbeitsmarkt relevant, was man studiert, aber eben auch an welcher Universität. Mit der guten Platzierung beim Financial Times Business School-Ranking geht für die WU jedenfalls ein sehr erfreuliches Ranking-Jahr zu Ende.“

Österreichische Universitäten und internationale Rankings

Das Abschneiden österreichischer Universitäten bei internationalen Rankings wird öffentlich gerne kritisiert, heißt es bei der Gelegenheit in einer Aussendung der WU: Oft werde dabei aber nicht bedacht, dass bei den meisten „allgemeinen“ Rankings Universitäten mit völlig verschiedenen fachlichen Schwerpunkten, Zielgruppen, Strukturen und Finanzierungshintergründen verglichen werden. Hanappi-Egger: „Die WU hat stets einen kritischen Blick auf Rankings. Solche, die ähnliche Studienprogramme oder, wie in diesem Fall, spezialisierte Universitäten miteinander vergleichen, sind sicherlich aussagekräftiger.“

Die Platzierungen der WU gelte es dabei trotzdem in Relation zu setzen. Als öffentliche Universität konkurriere die WU mit internationalen Universitäten, die gänzlich andere Rahmenbedingungen, wie z.B. ausgezeichnete Betreuungsverhältnisse (Zahl der Lehrkräfte im Verhältnis zu den Studierenden) aufweisen.

 

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